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Wurzbacher Schüler machen aus Bushaltestelle China-Häuschen

Offiziell übergeben worden ist am Mittwoch das neu gestaltete Buswartehäuschen in der Lehestener Straße in Wurzbach. Die Schüler Jasmin Plewnia, Moses Wilde und Tim Günther von der 10. Klasse der Regelschule haben sich in ihrer Projektarbeit dem Thema China gewidmet.  Foto. Ulf Rathgeber

Offiziell übergeben worden ist am Mittwoch das neu gestaltete Buswartehäuschen in der Lehestener Straße in Wurzbach. Die Schüler Jasmin Plewnia, Moses Wilde und Tim Günther von der 10. Klasse der Regelschule haben sich in ihrer Projektarbeit dem Thema China gewidmet. Foto. Ulf Rathgeber

 

Jeweils einen Drachen an der Innen- und Außenfassade haben die Schüler Jasmin Plewnia, Moses Wilde und Tim Günther von der 10. Klasse der Regelschule Wurzbach am Buswartehäuschen in der Lehestener Straße verewigt. Am Mittwochnachmittag ist die Haltestelle offiziell übergeben worden.

 

Wurzbach. In ihrer Projektarbeit haben sich die drei Regelschüler dem Thema Chinagewidmet. "Ich bin begeistert von Drachen", sagte Jasmin Plewnia. Auch Glückszeichen haben es der Schülerin angetan.

In den Sommerferien 2010 waren die Entwürfe erstellt worden. "Von August bis September haben wir dann gemalt", sagte Jasmin Plewnia. Aufgrund der Witterung musste noch einige Male nachgearbeitet werden, so dass die Übergabe erst am Mittwoch erfolgen konnte.

Offiziell übergeben worden ist am Mittwoch das neu gestaltete Buswartehäuschen in der Lehestener Straße in Wurzbach. Die Schüler Jasmin Plewnia, Moses Wilde und Tim Günther von der 10. Klasse der Regelschule haben sich in ihrer Projektarbeit dem Thema China gewidmet.  Foto: Ulf Rathgeber

Die Bus-Fahrgäste finden an der Decke der Haltestelle ein Yin- & Yang-Zeichen. Zu sehen ist außerdem ein großes Zeichen für Liebe, das samt züngelnden Flammen die Wand des Buswartehäuschens ziert.

"Wir haben die Umrisse des Drachens mit dem Polylux an die Wand geworfen", berichtete Jasmin Plewnia vom Gestaltungsprozess. Freihändig sind dann noch Verbesserungen vorgenommen worden. Für die Schrift hatten die Schüler Schablonen gebaut.

Die Anregung für die Verschönerung hatte der Wurzbacher Siegfried Heertsch gegeben. "Ich bin in die Schule gegangen und habe DirektorDietmar Schulze gefragt. So ist das ins Rollen gekommen."

"Ich freue mich, dass alles so geklappt hat", sagte Siegfried Heertsch. Ein Kompliment richtete er an die Schüler, dass sie die anspruchsvolle Arbeit durchgestanden haben. "Es ist ein weiterer schöner Farbtupfer inWurzbach."

Die Stadt hatte sich im Vorfeld um eine verbesserte Entwässerung des Gebäudes gekümmert. "Der Bürgermeister hat sich sehr großzügig gezeigt", betonte Siegfried Heertsch.

"Ich find es klasse, dass ihr es geschafft habt", sagte Bürgermeister Jürgen Fischer(parteilos). "Ich hoffe, dass es lange hält."

Die Stadt hatte die Farbe bezahlt. "Ich muss noch mit dem Stadtrat reden, wie diese Leistung honoriert werden kann", meinte der Bürgermeister zu den Schülern.Weiteren Verschönerungen von Buswartehäuschen steht nichts im Weg, so das Stadtoberhaupt. "Wir haben in jedem Ortsteil Bushaltestellen."

Bei der Umsetzung ihrer visuellen Ideen waren Jasmin Plewnia, Moses Wilde und Tim Günther von Malermeister Marcel Herkner unterstützt worden. "Ich habe Ratschläge bei der Grundierung gegeben", sagte der Fachmann. Auf sein Anraten hin war zum Abschluss noch ein Wetterschutzlack aufgebracht worden."Es gefällt mir sehr", sagte Marcel Herkner. Die Gestaltung harmoniere exzellent, urteilte der Malermeister."

Wir haben viel Lob erhalten", sagte Jasmin Plewnia. Vor allem ältere Wurzbacher hätten ihre Anerkennung ausgesprochen."Die Projektarbeit war einmal ganz anders geartet als sonst", sagte Karin Brandeis, die die Schüler betreut. Vor allem handwerklich haben die drei dazugelernt. "Die Arbeiten waren sehr aufwändig und haben körperliche Anstrengungen erfordert", sagte die Pädagogin. "Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden.

An der Bushaltestelle kann man sich jeden Tag erfreuen."Jasmin Plewnia war es wichtig, Begriffe wie Freundschaft, Glück und Treue bei der Gestaltung zu verewigen. "Die Zeichen sollen Wurzbach Glück bringen", betonte die Regelschülerin.

Ulf Rathgeber / 10.02.11 / OTZ

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