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Schülerprojekt "Gefahrenstellen in Wurzbach"

Jugendliche der Klasse 9b der Regelschule beschäftigen sich mit der Verkehrssituation in der Sormitzstadt. Anregungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Apotheken-Kreuzung und Zebrastreifen kritische Stellen nicht nur für Schüler.

Der Artikel in der OTZ:

Jugendliche der Klasse 9b der Regelschule beschäftigen sich mit der Verkehrssituation in der Sormitzstadt. Anregungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Apotheken-Kreuzung und Zebrastreifen kritische Stellen nicht nur für Schüler.

Die Schüler der 9. Klasse der Regelschule Wurzbach haben an einem Verkehrsprojekt des IZOP-Institutes teilgenommen. Entstanden ist bei den Recherchen eine Zeitungsseitem, die in der Ostthüringer Zeitung veröffentlicht wird. Ein Bus reicht und die Lehestener Straße ist für andere Fahrzeuge unpassierbar.
 

Die Schüler der 9. Klasse der Regelschule Wurzbach haben an einem Verkehrsprojekt des IZOP-Institutes teilgenommen. Entstanden ist bei den Recherchen eine Zeitungsseitem, die in der Ostthüringer Zeitung veröffentlicht wird. Ein Bus reicht und die Lehestener Straße ist für andere Fahrzeuge unpassierbar.

 

Wurzbach Seit vielen Jahren gibt es in der Sormitzstadt mehrere Stellen im Straßenverkehr, an denen Bürger und Schüler gefährdet werden können. Beispielsweise der Zebrastreifen in der Lehestener Straße

Jeden Tag müssen die Schüler der Staatlichen Regelschule "Geschwister Scholl" Wurzbach diesen Fußgängerüberweg passieren. Oftmals halten Fahrzeugfahrer nicht an, obwohl Fußgänger in Sichtweite sind. In solchen Momenten müssen die Schüler ziemlich schnell über die Straße gelangen. Anzumerken ist, dass durch die baufällige Treppe am Straßenrand die Sturzgefahr hoch ist.

Was kann man tun, um besser sichtbar und gesicherter die Straße überqueren zu können? Eine Möglichkeit, die Verkehrssicherheit zu verbessern, wäre die Hecke zu stutzen und somit die Sicht auf die aus der Seitengasse kommenden Schüler zu verbessern. Die gefährliche Treppe zu sanieren wäre außerdem eine sinnvolles Projekt. Dadurch würden der Schulweg und das Überqueren des Fußgängerüberweges sicherer.

 
 

Apotheken-Kreuzung als Gefahrenzone

Eine weitere Gefahrenzone ist die Apotheken-Kreuzung. Eine Besonderheit ist die Engstelle, in die eine Einbahnstraße hinein verläuft. Der schmale Bürgersteig sorgt ebenso dafür, dass Fußgänger auf der Straße laufen müssen. Bei den Lkw besteht schnell die Gefahr, dass sie auf den Bürgersteig auffahren.

Es gibt eine weitere Auffälligkeit: Viele Fahrradfahrer befahren die Einbahnstraße verkehrt herum. Das "Durchfahren verboten"-Schild wird ignoriert. Das führte in der Vergangenheit schon zu einigen Unfällen.

Wegen der engen Hauptstraße sieht man meist nicht, ob ein Auto entgegenkommt oder ein Fußgänger die Straße überqueren möchte. Wenn Fahrzeugführer aus Richtung Heberndorf ­herunterfahren und links abbiegen möchten, dann gibt es erheblich eingeschränkte Sichtverhältnisse. Fahrzeugführer können sich nur langsam vortasten. Sie haben keine Chance, den Kreuzungsbereich ausreichend zu überblicken. Lediglich ein kleiner Spiegel ist angebracht, um sich einen Überblick verschaffen zu können.

Zur Erhöhung der Verkehrs­sicherheit könnte darüber nachgedacht werden, ob einer oder mehrere größere und den Verhältnissen optimal angepasste Spiegel für Lkw- und Pkw-Fahrer angebracht werden können, damit die Möglichkeit besteht, den Kreuzungsbereich besser einzusehen.

Das kleine Vordach in der Einbahnstraße wird häufig zum Problem größerer Fahrzeuge. Ortsfremde Bus- oder Lkw-Fahrer bleiben dort schnell hängen. Hier ist zentimetergenaues Lenken gefragt.

Auch direkt vor der Regelschule gibt es in Wurzbach eine gefährliche Besonderheit. Der Schulhof befindet sich auf einer öffentlichen Straße. Diese ist zwar als Spielstraße gekennzeichnet, jedoch beachten das einige Kraftfahrer nicht und halten sich nicht an die Schrittgeschwindigkeit.

Da einige Schülerinnen und Schüler in den Pausen Fangen und Verstecken spielen, überqueren sie die Straße unaufmerksam und unkontrolliert. Die Autofahrer können somit das Verhalten der Schüler schlecht einschätzen. In Zukunft sollten sowohl die Schüler als auch die Kraftfahrer mehr Rücksicht aufeinander nehmen.

Dasselbe Verhalten sollte natürlich nicht nur bei den vorab geschilderten Gefahrenstellen an den Tag gelegt werden, sondern auch an weiteren Punkten in der Sormitzstadt. Dies gilt besonders für die Bushaltestelle am Markt, für die Hammerbrücke sowie die Kreuzung am Rathaus, an der noch die Spuren des letzten Unfalls zu sehen sind. Das verbogene Geländer zeigt deutlich, welche Kräfte bei einem Unfall einwirken. Für Fußgänger können sie lebensgefährlich sein.

 

Vanessa Giemsa, Sara Sinnig, Eric Jenke, Jenny Munzer und Marie Schrepel / 12.07.13

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